Modul 11 – Ruine Oberberg (Wende)

Planung

Damit wir das ganze Ensemble Längwil ein­mal unab­hän­gig vor­zei­gen kön­nen, ist die­ses Modul zum Wenden der Züge auf der Hauptstrecke geplant. Mit der PortAlpinAlptransiT in der Mitte und die­sen ein­fa­chen Wenden ist der dop­pelte Hundeknochen komplett.

Siehe auch Modul 12 – Reitstall Sonnenhof.

Provisorien

Zwei pro­vi­so­ri­sche Wendemodule (ein­fa­che Trassebretter und dar­un­ter jeweils ein wacke­li­ges Bein) wur­den für den erwei­ter­ten Test der PAAT gebaut. Dafür reichte auch der “etwas kleine” Radius.

Siehe auch Modul 12 – Reitstall Sonnenhof.

Um-​/​Ausbau

Mittlerweile ist aus dem Brett ein rich­ti­ges Modul gewor­den. Für die Ausstellung “Trains and Trucks” 2011 in Frauenfeld musste das Teil auch noch gestal­tet wer­den. Eine hüge­lige bewal­dete Landschaft, aus der eine Felsnase her­vor­sticht. Darauf ste­hen Reste einer Burgruine.

Geschichte Burg Oberberg

Als Zollstation hat­ten die Habsburger im Tal die­sen siche­ren Horst gebaut. Doch irgend­wann wurde der Turm ver­las­sen und der Zahn der Zeit nagte daran.

Wald

Zur Zeit der Windjammer wur­den hier rie­sige Waldflächen abge­holzt, weil das Holz sich sehr gut für den Bau eig­nete. Nachdem auch hier die Erosion am Hügel rund um die Ruine begann, hat man viele schnell wach­sende Nadelhölzer gepflanzt.

Kletterer

Die Felsnase ani­miert immer wie­der Kletterer, ihr Können zu ver­fei­nern. Heute sind die Kollegen Rob (sichert oben) und Pete in der Wand. Kari sichert foto­gen legère sei­nen Kollegen – wenn das nur gut kommt. Und Roland foto­gra­fiert alles.

Nachahmer

Tja, Papa Hugelshofer kann schreien wie er will, seine Tochter Pipa will unbe­dingt die Leute in der Wand ken­nen­ler­nen, denn sie möchte doch auch so gerne Klettern .… und die zei­gen ja grad was sie können.

Aufforstung

Vor Jahren hat eine sehr starke Windböe in einem Sturm einen Teil des Waldes flach gelegt. Bei der Aufforstung hat der Förster zwei ver­schie­dene Arten von Nadelhölzern gesetzt.

Rentnerpaar

Frau Meier und Herr Koller lern­ten sich am Altersnachmittag ken­nen. Beide sind noch rüs­tige und wan­dernde Rentner. Heute hat­ten sie mit Kollers Barry das Ziel Ruine Oberberg. Hier genies­sen sie zu dritt die wun­der­bare Aussicht in die Weite.

Vermessung

Bei der letz­ten Kontrolle wurde fest­ge­stellt, dass die bei­den Brücken in die Jahre gekom­men sind und ent­we­der umfas­send saniert oder gar ersetzt wer­den müssen.

Ebenso ist der Unterhalt der dau­ernd abbrö­ckeln­den Felsen in den Einschnitten sehr auf­wän­dig. Die Oberleitung ent­spricht auch nicht mehr den aktu­el­len Vorschriften. Weil auch die Kurvenradien nicht mehr dem vor­ge­ge­be­nen Minimalradius ent­spre­chen, hat die Direktion ent­schie­den, die Wende neu zu verlegen.

Für erste Vorarbeiten ist ein Vermessungstrupp unterwegs.….