Modul 12 – Reitstall Sonnenhof (Wende)

Idee, Grundlage

Für was braucht man Wenden? Züge fahren doch in der Realität immer von A nach B, es gibt relativ selten Rundstrecken beim Vorbild. Dampfloks wurden auf Drehscheiben gewendet, Loks bei nicht pendelfähigen Zügen umfahren den Zug und werden vorne wieder angehängt.

Aber bei Modulanlagen gibt es meist eine Strecke auf der Basis des Hundeknochens, also an den Enden jeweils ein Wendemodul.

Planung, Testobjekte

Zuerst wurden zwei einfache Bretter mit einfacher Gleislage für den erweiterten Test der PAAT gebaut. Mit der PAAT in der Mitte und diesen einfachen Wenden ist der doppelte Hundeknochen komplett. So konnten intensive Simulationen von Fahrtagen an Ausstellungen durch eine Person im Atelier durchgeführt werden.

Realisierung

Leider hat auch in unserem grossen Atelier der Platz eine nicht zu vernachlässigende Auswirkung auf die Wenden: damit wir alles aufstellen können, durften diese nur einen Meter lang sein, was entsprechende Einschränkungen bei den Radien zur Folge hat.

Siehe auch Modul 11- Ruine Oberberg.

Bau

Mittlerweile hat das Brett Wände erhalten und ist ein richtiges Modul geworden. Für eine Ausstellung musste das Teil auch noch minimal gestaltet werden. Seither hat es (günstige Kunststoff-) Gittermasten der DB drauf.

Es erhielt erstmals einen Farbanstrich der die spätere Gestaltung ahnen lässt. Die dritte Dimension folgt irgendwann…..

Der Weiher ist unterhalb des Modules drehbar, so dass man Kabel durchführen kann und zum Beispiel ein Notebook mit einer Dauerpräsentation auf das Modul stellen kann.

Geschichten, Fotos

Wie immer, ist dies ein Prozess, der erst mit der Gestaltung in Gang kommt. Aber die aktuelle 2D-Gestaltung lässt noch zu wünschen übrig.

Namensgebung

Der Bau des Moduls begann an einem sonnigen Sommertag in der angenehmen Kühle des Ateliers. Lachende Menschen geniessen die Zeit mit den Pferden. Und die Sonne tut das ihre dazu, da war der Name nicht mehr weit: Sonnenhof.