Modul 32: Schurtanne

Vorgeschichte/​Idee

Schon län­ger bestand die Idee, Einspurmodule zu bauen. Einspurstrecken sind sehr gut geeig­net für hand­ge­steu­er­ten Lokführerbetrieb, sowohl ana­log wie digi­tal. Und als Ergänzung zum Fremdmodul Überwerfung Aatal braucht es noch ein biss­chen Strecke. Ich ent­warf einen Seitenwechsel mit Baustelle am Bahnübergang und viel Wald.

Namen Schurtanne

Die Jugendjahre habe ich Rorschach im Quartier Schurtanne ver­bracht. Aber mir nie irgend­wel­che Gedanken zur Herkunft des Namens gemacht. Gemäss dem Schweizer Idiotikon kommt die­ser Flurname daher: 

(…) Jede Appenzeller Heimet hat in unmit­tel­ba­rer Hausnähe ihren Schutzbaum, den soge­nann­ten Wetterschutzbaum, der das Haus auf der West- oder auch Nordseite vor wil­den Stürmen und Blitzschlag zu schüt­zen hat. Es lebt darin noch der Rest eines Baumkultes nach, den das Schw. Id. z. B. noch in abge­gan­ge­nen Flurnamen wie in der hei­li­gen Buechen, in der hei­li­gen Föhre belegt. Als Wetterschutzbäume kom­men vor allem Esche und Linde, sel­te­ner Ahorn und Buche vor, wor­auf sich die Hofnamen Eschen, Eischen, Linde, Drei Linden, Buech, Buechen bezie­hen. Einzelne Wettertannen haben die Flurnamen Schurtanne(n) (zu «Schauer, Unwetter») hinterlassen. (…)
(aus dem BERICHT 1958 – Schweizerisches Idiotikon)

Geschichte zur Rorschacher Schurtanne

Planung

Wichtig ist ein Hügel auf dem ein ein­zel­ner Laubbaum steht und ein ein­zeln ste­hen­des Haus, an dem eng die namens­ge­bende alte grosse Schurtanne steht.
Die Idee wurde direkt mit Edding auf­ge­zeich­net und nach der Stützform des Hügels umge­hend mit dem Verlegen der Trasse und der Gleise begonnen. 

Realisierung

Aktuell sind das Bachbett und die Geländeeinschnitte aus­ge­sägt. Aus Restholz wurde der Hügel, auf dem spä­ter ein ein­zel­ner schö­ner Baum ste­hen wird, gesägt und ver­schraubt. Das Schotterbett liegt und das Gleis ist ver­legt und ver­ka­belt. Aussen grau gestri­chen, Klettband mon­tiert und Etiketten auf­klebt. Fahren könnte man mal schon.
Nun folgt das Montieren des Fliegengitters und die Grundform des Geländes.
Und im Pyjama-​Atelier wird noch ein Haus gebaut und gealtert.
Steht die­ses zur Stellprobe bereit, wird gegipst und gestal­tet. Endlich mal wieder .….