Steuerungen PAMoB

Auf den Modulen von spur-​N-​schweiz sNs wie auch auf der gros­sen län­der­über­grei­fen­den ENSC Anlage wird nor­ma­ler­weise ana­log gefah­ren. sNs hat ein eige­nes Blocksystem, wel­ches einen teil­au­to­ma­ti­sier­ten Betrieb ermög­licht. Dazu gibt es einige Module die digi­tal gesteu­ert werden.

Mittlerweile bauen NCI und die Spassbahner immer mal wie­der digi­tal betrie­bene Anlagen. Deshalb wird auch die PAMoB sich mit dem Thema, spe­zi­ell mit der Modellbahnsteuerung Z21, der WLANmaus und der App beschäftigen. 

Steuerungen PAMoB

Bei der PAMoB sind meh­rere spe­zi­elle Steuerungen geplant und teil­weise realisiert.

Planung

Zuerst woll­ten wir eine frei­pro­gram­mier­bare Klein-​SPS ver­wen­den. Aber aus Kosten‑, Zeit- und Komplexitätsgründen haben wir uns damals für die Modellbahnsteuerung der DIGIMOBA entschieden.

Die drei Steuerungen sind jeweils für ein defi­nier­tes Gebiet zustän­dig und von­ein­an­der unab­hän­gig! So müs­sen jeweils nur die Steuerkästen mit­ge­nom­men wer­den, deren Module auch in einer Anlage inte­griert sind.

S1: Lengwil
S2: PortAlpinAlptransiT
S3: Schmalspurstrecke

Die Kästen auf Rollen wer­den sel­ber gezeich­net, so kön­nen diese den Anforderungen der  ent­spre­chend gebaut werden.

Realisierung

Nach den Erfahrungen mit dem ers­ten Kasten wurde durch neue Anforderungen ein zwei­ter Kasten nötig.

S2: PortAlpinAlptransiT

Erfahrungen

Während vier lan­gen Messetagen an der Steuerung ste­hen, das geht in die Knochen.

Sitzen? Geht nicht, die Übersicht auf die Gleise vor der PAAT ist nicht gewähr­leis­tet. Bei unse­ren Kollegen aus Europa ist uns auf­ge­fal­len, dass es gute Barklappstühle gibt.

Aber ste­hen bzw. hoch sit­zen – da muss der Kasten noch ange­passt wer­den. Also wer­den die Seitenwände aus­ge­tauscht, so dass das Fahrpult auf Anlagenhöhe kommt. Und der Kastenfuss so umge­baut, dass als Gewicht Werkzeugkisten rein­ge­stellt wer­den kön­nen und die Füsse wäh­rend dem Betrieb bequem auf ein Tablar gestellt wer­den können.

Erfahrungen 2

Die dritte Version des Kastens hat im Deckel einen Bildschirm für die Videoanzeige aus der PAAT. Unter der Steuerung hat es eine Schublade für den Video-​Splitter und die Programmiertastatur zur DIGIMOBA Steuerung und im Fuss eine abschliess­bare Schublade (für Kleinwertsachen wäh­rend den Ausstellungen). Normalerweise ist da drin der zweite Bildschirm für Zuschauer zwischengelagert.

Es wird sich wei­sen, ob die mitt­ler­weile dritte Version des Kasten noch­mals kom­plett umge­baut wer­den muss.

Nach den diver­sen Ausstellungserfahrungen und den Problemen mit den Gleisbausteinen von DIGIMOBA muss­ten wir uns lei­der ein­ge­ste­hen, dass die ganze Steuerung für die PAAT kom­plett neu defi­niert und logisch auch kom­plett neu ver­drah­tet wer­den muss!