Modul 39: Überland

Vorgeschichte/​Idee

Auch wenn die Norm der sNs-Module im Ursprung auf einem Raster von 1.2 Meter lan­gen Quadraten basiert, die Qualitäten der ver­schie­de­nen Module ver­hin­dern bis anhin geschlos­sene Modulkreise. Weder die leicht unter­schied­li­chen Längen noch die nicht per­fek­ten Winkel las­sen ein Verbinden ohne wür­gen und dem Risiko Modulköpfe aus­zu­reis­sen zu.

Bei der Planung der Einspurverbindung zwi­schen dem PPB ModulGronda Cruschada und dem PAMoB Modul Katzenbach zeigte es sich ein­mal mehr, dass hier ein bestimm­tes fle­xi­bles Modul fehlt. Dies soll sowohl in der Länge wie auch seit­lich gewisse Fehler aus­glei­chen kön­nen. Basierend auf der Lage des Einspurgleises sol­len seit­lich zu tau­schende Teile neben einer “gera­den” Streckenführung auch alle Varianten von Seitenwechseln ermöglichen.

Idee eines Ausgleichsmodules (für die Einspurstrecke)

Basis ist die aus dem Notausgangsmodul bekannte Technik.
Es soll ein Ausgleichsmodul gebaut wer­den, wel­ches die Beweglichkeit des KATO Ausgleichsgleises und das Spiel einer Train-​Safe VISION Röhre auf dem Train-​Safe Adapter aus­nutzt, um einen Winkelfehler sowie eine Längendifferenz von bis zu 2x 30mm zwi­schen Modulen zu über­brü­cken. Die Gestaltung soll die Technik so gut wie mög­lich kaschieren.

Übersicht und Masse Modulkombi

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Basis für die ganze Planung war die noch vor­han­dene 600 mm lange Train-​Safe Vision Röhre. Und damit die Module ins sNs Transportsystem pas­sen, wer­den die Modulteile je 300 mm lang und stan­dard­mäs­sige 400 mm breit. Die Form und die wich­tigs­ten Masse sind skizziert.

Materialbeschaffung

Eine Train-​Safe VISION Röhre lag noch im Atelier, die zwei nöti­gen Train-​Safe Adapter für KATO Gleise fan­den sich eben­falls, zwei KATO Ausziehgleise lagen zufäl­li­ger­weise noch bei den Adaptern. Dazu darf spä­ter HACK noch eine Gitterbrücke liefern.
Bis zum Frühlingstreffen 2024 soll das Teil funk­tio­nell fer­tig sein. Beim Test der Schmalspurverbindung zwi­schen Gronda Cruschada und Katzenbach wird die par­al­lel gebaute Einspurstrecke mit dem neuen Modul ergänzt.

Bilder

Modulkörper aus Restholz gebaut

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Über die Jahre sam­meln sich grös­sere und klei­nere Abschnitte von Restholz an, teil­weise haben die schon die Nute für das Klettband gefräst oder sind sogar schon grau gestri­chen. Die wur­den nach mei­ner Skizze zuge­schnit­ten, wo nötig die Klettnut gefräst, mit Flachdübel zusam­men­ge­klebt und ver­bohrt. Die vier Modulkörper erhal­ten nun das gefräste Gleisbett und eine Schicht graue Farbe. Ist diese tro­cken, wer­den die Namensetiketten aufgeklebt.

Technik

Die Anlageteile auf den bei­den Seiten des Seitenwechselmodules kön­nen sich seit­lich je bis zu 35 mm und in der Länge ins­ge­samt bis zu 60 mm ver­schie­ben. Die Technik des Modules bzw. des KATO Ausziehgleises und von Train-​Save lässt dies pro­blem­los zu.
Entsprechend wie das Modul ein­ge­setzt wird, müs­sen die Kabel ange­schlos­sen wer­den. Mit den tausch­ba­ren Seitenteilen ent­ste­hen wei­tere Einsatzmöglichkeiten als Seitenwechsel.
Eine durch­sich­tige Röhre als Brücke gibt es beim Vorbild nir­gends. Deshalb bekommt die TRAIN-​SAFE Vision-​Röhren spä­ter eine Kastenbrücke von Hack.
Ob es ein gestal­te­tes Modulzwischenteil gibt, wird sich noch wei­sen. Damit könnte es als nor­ma­les “gera­des” Streckenmodul ein­ge­setzt werden.

Transportsystem

Wer das Transportsystem von sNs und mich kennt weiss, dass Module und Zubehör ent­spre­chende Konstruktionen erhal­ten. Die Module wer­den gegen­sei­tig ver­schraub­bar und wer­den mit zusätz­li­chen Modulen auf die 120cm Standardlänge ergänzt. Das Brückenelement wird im Zubehör der Notausgänge gela­gert. Für den Einsatz wird es flie­gend mit­ge­nom­men, oder mit den Notausgängen transportiert.

Gestaltung

Diese wird erst nach dem erfolg­rei­chen Fahrtest in Angriff genom­men. Wie diese aus­se­hen wird ist im Moment noch offen. Ebenfalls ist noch völ­lig unklar, wie eine Landschaft zwi­schen den sehr varia­bel ein­setz­ba­ren Modulteilen rea­li­siert wer­den könnte.
Damit wäh­rend dem Test Niemand “durch die durch­sich­tige Brücke” läuft, wurde sie ein wenig optisch auf­fäl­lig verklebt.
Im Video sieht man auch gut das ganze Modul und die Gleiskonstruktion auf bei­den Teilen. 

Geschichten

Auch bei die­ser Brücke hat die Bahngesellschaft auf die erfolg­rei­chen Planer aus Speicher zurück­ge­grif­fen! Peter, Daniel und Frank Holzner fan­den wie­der eine für unmög­lich gehal­tene tech­ni­sche Lösung für die gewünsch­ten Bewegungsfreiheiten der Brücke.