Vorgeschichte/Idee
Auch wenn die Norm der sNs-Module im Ursprung auf einem Raster von 1.2 Meter langen Quadraten basiert, die Qualitäten der verschiedenen Module verhindern bis anhin geschlossene Modulkreise. Weder die leicht unterschiedlichen Längen noch die nicht perfekten Winkel lassen ein Verbinden ohne würgen und dem Risiko Modulköpfe auszureissen zu.
Bei der Planung der Einspurverbindung zwischen dem PPB ModulGronda Cruschada und dem PAMoB Modul Katzenbach zeigte es sich einmal mehr, dass hier ein bestimmtes flexibles Modul fehlt. Dies soll sowohl in der Länge wie auch seitlich gewisse Fehler ausgleichen können. Basierend auf der Lage des Einspurgleises sollen seitlich zu tauschende Teile neben einer “geraden” Streckenführung auch alle Varianten von Seitenwechseln ermöglichen.
Idee eines Ausgleichsmodules (für die Einspurstrecke)
Basis ist die aus dem Notausgangsmodul bekannte Technik.
Es soll ein Ausgleichsmodul gebaut werden, welches die Beweglichkeit des KATO Ausgleichsgleises und das Spiel einer Train-Safe VISION Röhre auf dem Train-Safe Adapter ausnutzt, um einen Winkelfehler sowie eine Längendifferenz von bis zu 2x 30mm zwischen Modulen zu überbrücken. Die Gestaltung soll die Technik so gut wie möglich kaschieren.
Übersicht und Masse Modulkombi
Basis für die ganze Planung war die noch vorhandene 600 mm lange Train-Safe Vision Röhre. Und damit die Module ins sNs Transportsystem passen, werden die Modulteile je 300 mm lang und standardmässige 400 mm breit. Die Form und die wichtigsten Masse sind skizziert.
Materialbeschaffung
Eine Train-Safe VISION Röhre lag noch im Atelier, die zwei nötigen Train-Safe Adapter für KATO Gleise fanden sich ebenfalls, zwei KATO Ausziehgleise lagen zufälligerweise noch bei den Adaptern. Dazu darf später HACK noch eine Gitterbrücke liefern.
Bis zum Frühlingstreffen 2024 soll das Teil funktionell fertig sein. Beim Test der Schmalspurverbindung zwischen Gronda Cruschada und Katzenbach wird die parallel gebaute Einspurstrecke mit dem neuen Modul ergänzt.
Bilder
Modulkörper aus Restholz gebaut
Über die Jahre sammeln sich grössere und kleinere Abschnitte von Restholz an, teilweise haben die schon die Nute für das Klettband gefräst oder sind sogar schon grau gestrichen. Die wurden nach meiner Skizze zugeschnitten, wo nötig die Klettnut gefräst, mit Flachdübel zusammengeklebt und verbohrt. Die vier Modulkörper erhalten nun das gefräste Gleisbett und eine Schicht graue Farbe. Ist diese trocken, werden die Namensetiketten aufgeklebt.
Technik
Die Anlageteile auf den beiden Seiten des Seitenwechselmodules können sich seitlich je bis zu 35 mm und in der Länge insgesamt bis zu 60 mm verschieben. Die Technik des Modules bzw. des KATO Ausziehgleises und von Train-Save lässt dies problemlos zu.
Entsprechend wie das Modul eingesetzt wird, müssen die Kabel angeschlossen werden. Mit den tauschbaren Seitenteilen entstehen weitere Einsatzmöglichkeiten als Seitenwechsel.
Eine durchsichtige Röhre als Brücke gibt es beim Vorbild nirgends. Deshalb bekommt die TRAIN-SAFE Vision-Röhren später eine Kastenbrücke von Hack.
Ob es ein gestaltetes Modulzwischenteil gibt, wird sich noch weisen. Damit könnte es als normales “gerades” Streckenmodul eingesetzt werden.
Transportsystem
Wer das Transportsystem von sNs und mich kennt weiss, dass Module und Zubehör entsprechende Konstruktionen erhalten. Die Module werden gegenseitig verschraubbar und werden mit zusätzlichen Modulen auf die 120cm Standardlänge ergänzt. Das Brückenelement wird im Zubehör der Notausgänge gelagert. Für den Einsatz wird es fliegend mitgenommen, oder mit den Notausgängen transportiert.
Gestaltung
Diese wird erst nach dem erfolgreichen Fahrtest in Angriff genommen. Wie diese aussehen wird ist im Moment noch offen. Ebenfalls ist noch völlig unklar, wie eine Landschaft zwischen den sehr variabel einsetzbaren Modulteilen realisiert werden könnte.
Damit während dem Test Niemand “durch die durchsichtige Brücke” läuft, wurde sie ein wenig optisch auffällig verklebt.
Im Video sieht man auch gut das ganze Modul und die Gleiskonstruktion auf beiden Teilen.
Geschichten
Auch bei dieser Brücke hat die Bahngesellschaft auf die erfolgreichen Planer aus Speicher zurückgegriffen! Peter, Daniel und Frank Holzner fanden wieder eine für unmöglich gehaltene technische Lösung für die gewünschten Bewegungsfreiheiten der Brücke.
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