Doch noch eine Messe? Oder doch nicht?

Messe Stuttgart

 

 

Findet unsere letzte Modellbahn Ausstellung im November in Stuttgart statt? Oder müssen Bundesland, Messe oder der Organisator die ENSC 2020 absagen?
Die letzten News der Messe sind noch recht optimistisch.
Oder sagen wir sNs-Moduler ab? Die ganze Situation ist für Alle Beteiligten schwierig!
Wir warten jeden Tag auf News und harren der Dinge die da kommen.

So hatte ich am 2. September geschrieben.

Dann kamen die Zahlen aus Zürich, was die Hälfte der sNs-Teilnehmer in die Quarantäne zwingen würde. Konsequenz: letzte Woche Absage der Teilnahme durch die sNs-Moduler.
Und nun hat auch die Messe Stuttgart vor dem Fiesling kapituliert.

2020 findet keine Messe/Ausstellung mit sNs-Moduler oder PAMoB statt.

das Netz hat sein Gutes!

Auf dem Modul 24a – Pilzflue wurden die ersten Streckenteile auf den Berg gebaut. Die vielen Kurven sind mit dem Zahnstangengleis von Fleischmann kaum sauber zu verlegen. An einer Stelle haben sich Gleis und Trasse komplett gegen mich verschworen, so dass ich die Baustelle mehr als ein Jahr in d die Ecke stellte!

Kurvenkombi links rechts, kleiner Knick ins leicht weniger steile und da auch noch eine Gleisverbindung …. wieso hat das FLM kein besseres Gleissystem entwickelt? Es fahren doch nicht alle Zahnradbahnen gerade den Berg hoch!

Auch andere Modellbahner haben festgestellt, dass der Gleisbau mit den 23 cm kurzen flexiblen Schienenstücken mit Zahnstange von Fleischmann (FLM 9119) seine Tücken hat. Deshalb versuche ich dies gemäss dieser im Netz gefundenen Anleitung (Vielen Dank Linus!).

Stichsägentango

Nachdem das Modul 24a wieder auf den Böcken steht, zieht es mich damit in den Schmutzraum. Die Grundform der Landschaft muss weiter definiert werden. Denn für den Trassen- und Gleisbau stehen da noch ein paar Holzflächen im Wege.

Mit Stichsäge und dem Oszillierer wurde den überflüssigen Brettern zu Leibe gerückt. Und dazu gehören ab und an auch sehr komische körperliche Verrenkungen. Ich bin überhaupt kein Tänzer, dafür mache ich im Atelier den Stichsägentango.

Ausgepackt und eingeräumt

Knapp 10 Wochen nachdem mit mehreren Transporterfahrten alles ins neue Atelier gefahren wurde, ist nun auch der letzte Umzugskarton ausgepackt.

Eingeräumt ist auch fast alles. Auf jeden Fall kann man wieder dem eigentlichen Hobby nachgehen und Module bauen.

Aber nun geht es zuerst mal eine Woche in die Ferien  und dann werden die Kartons wieder zurückgebracht.

Der frei werdende Platz wird dann gleich für die nächste grössere Baustelle genutzt.

Modul Unterhaltsarbeiten – oder unterstützende Massnahmen für alterndes Hirn! – Teil 2

Wem ist das nicht auch schon passiert? Da ist zu Hause alles gerichtet, wird ins Fahrzeug gepackt und beim Aufbau vor Ort fehlen spezielle Kabel, ohne diese die Technik auf dem Modul nicht funktioniert.

Aktuell habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, mehrere Kabel zu einer Modulkombi so im Modul zu verpacken, dass diese immer dabei sind, beim Transport nicht rausfallen und nach dem Abbau auch einfach wieder zu verpacken sind.

Beim Modul “Überwerfung Aachtal” sind mehrere Kabel dabei, wobei bei einem Paar jeweils je nach Einsatz (gerade Strecke oder Überwerfung mit Wechsel Links-/Rechtsverkehr) nur das Eine im Einsatz ist, also das Zweite während der Ausstellung weiterhin gut versorgt nicht verloren gehen darf.

Beim Self-Brainstorming wanderten meine Augen im Pyjama-Atelier über das Gestell – und blieben an einem kleinen unscheinbaren grauen Köfferchen hängen. Diese steht schon längere Zeit ungenutzt rum. Irgendwie war es zu klein für eine gute Nutzung, aber wegwerfen wollte ich es auch nicht. 

Aber da drin finden sicher ein paar Kabel mit D-Sub Steckern Platz! Am nächsten Bauabend ins Atelier mitgenommen, Kabel reingepackt, unter das Modul geschraubt.

Etwas weniger was vergessen gehen kann ….

Lager oder Laden?

Manche Kollegen meinen, dass ich die grössere Auswahl an Bausätzen an Lager habe als mancher Modellbauladen. Dies ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Mittlerweile sind diese nach dem Atelier-Umzug wieder sauber im Lager eingeräumt und warten auf Bauanwandlungen von mir oder meinen Atelierkollegen.

Daneben stehen diverse fertig gebaute Häuser, welche ich günstig erworben habe, zur Verfügung. Wenn sie nicht grad zwingend für ein Weiler, Dorf oder gar Stadt eingesetzt werden sollen, sind sie gute Objekte für Stellproben auf im Bau befindliche Module. 

Modul Unterhaltsarbeiten – oder unterstützende Massnahmen für alterndes Hirn!

Letztes Jahr im November passierte das, was man als Moduler überhaupt nicht liebt! Alle Module sind aufgebaut und die Verkabelung beginnt. Und dann die Frage des Kollegen: “Peter, hast Du mir noch die Steuerung vom  Kloster-Modul? Modul funktioniert nämlich nicht!” Hm, wo habe ich diese verpackt? Oder … liegt … die … evtl. … noch … in … der … Schweiz … im … Lager? Das alternde Hirn lässt nach, keinerlei Erinnerung an das Packen der kleinen Steuerungsbox. Also alle RAKO-Boxen öffnen und suchen, auch die zugehörenden Kabel. Shit – nix da!

Telefonisch in der Heimat nachfragen, ob es eine Nothilfe-Spezialkabel-Überbrückungs-Variante gibt, denn Kabel und Lötkolben sind vor Ort genügend vorhanden. Die befürchtete Antwort: Nein!

Also das schöne Modul wieder ausbauen und mit vereinten Kräften aller sNs-lern den angeschlossenen Anlagenteil um 1.2 Meter verschieben. Und das ausgebaute Modul als gestalteter 3D-Hintergrund hinter der Anlage positionieren. Und dann das Wichtigste, Notiz erstellen: Steuerboxen und zugehörende Kabel unter das Modul montieren, so dass die immer dabei sind!

Endlich bin ich dazu gekommen, diese Notiz umzusetzen!

Die Modul-Steuerungsbox und die Kabel sind fixiert, die Box für die Soundsteuerung durch die Zuschauer wird noch gebaut und anschliessend ebenfalls transporttauglich unter das Modul montiert.
Dazu werden noch zusätzliche Löcher in die Längswand gebohrt, so dass nun vier Beine montiert werden können und das Modul somit alleine auf eigenen Beinen steht.

 

Heissluftballon – Ideenbilder

Am letzten Samstag besuchte mich mein Arbeitgeber aus der Luft. Oder eher ein Heissluftballon der mit dem alten Logo und Schriftzug für eine moderne Bank Werbung macht.

Nein, keine Überwachung aus der Luft! Aber für mich eine Auffrischung des “Wissens” über Ballonfahrten und Landungen. Vielleicht kommt dieses Wissen mal auf einem Modul zur Anwendung. Wer weiss ….

 

das regionale Zahnradbahn Vorbild

Das Modul 24a – Pilzflue ist immer noch im Rohbau. Um den Weiterbau ein wenig anzukurbeln habe ich Mitte September einen kleinen Ausflug mit den Appenzeller Bahnen gemacht. Ein wenig Schnuppern beim Vorbild hilft sicher die Motivation anzuheben!

Nach der Fahrt mit dem Postauto von Speicher nach Teufen und der AB nach Gais gab es eine kleine Pause. Und dann die “rasante” Fahrt mit der ehemaligen SGA Zahnradbahn über den Stoss nach Altstätten Stadt.

Nein, nicht direkt weiter ins Atelier, sondern ein erholsames Wochenende am Baggersee geniessen. Aber die Gedanken sind wieder vermehrt auf der Pilzflue!